Liebe Altkatholikinnen und Altkatholiken der Kirchengemeinde Graz, liebe Glaubensgeschwister der Altkatholischen Kirche Österreichs, liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirche!

1.       Aus dem Gesangbuch: „Du bist mit uns“ – Haus der Stille

509 – It´s me, o Lord standing in the need of prayer-

2. Aus dem Gebetbuch der Altkatholischen Kirche Österreichs: Seite 47/48

Kommt herzu, lasst uns dem Herrn frohlocken

und jauchzen dem Hort unseres Heils!
Lasst uns mit Dank vor sein Angesicht kommen
und mit Psalmen ihm jauchzen!

Kehrvers:
Freuet euch im Herrn; freuet euch im Herrn
und preiset seinen Namen. Alleluja, alleluja!
Preiset seinen Namen. Halleluja.

Herr, deine Güte reicht, soweit der Himmel ist,
und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes
und dein Recht wie die große Tiefe.
Herr, du hilfst Menschen und Tieren.

Kehrvers

Wie köstlich ist deine Güte, Gott,
dass Menschenkinder unter dem Schatten
deiner Freiheit Zuflucht haben!

Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses,
und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom.
Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
und in deinem Lichte sehen wir das Licht.

Kehrvers

3.       Aus der Bibel in gerechter Sprache – Psalm 141

Psalm 141

  1. Ein Psalm. Von David. Lebendiger, ich rufe dich, eile zu mir,
    höre meine Stimme, wenn ich zu dir rufe.
  2. Lass mein Gebet als Rauchopfer vor dir stehen,
    meine erhobenen Hände als Abendopfer.
  3. Stelle eine Wache auf für meinen Mund, Lebendiger,
    hüte die Tür meiner Lippen.
  4. Wende mein Herz nicht zu einem unheilvollen Wort,
    um böse Taten zu verüben mit Menschen, die Unrecht tun.
    Ich will nicht kosten von ihren Leckerbissen.
  5. Wenn ein Gerechter mich schlüge, wäre das Freundlichkeit,
    wenn eine Gerechte mich strafte, Öl für mein Haupt.
    Mein Haupt würde sich nicht weigern.
    Denn noch gilt: Mein Gebet steht gegen ihr unheilvolles Tun.
  6. Werden sie hinabgestürzt in die Hände des Felsens, ihrer Richter,
    sollen sie meine Worte hören, denn sie sind angenehm.

7    Wie beim Zerbersten und Aufspalten der Erde
liegen unsere Gebeine zerstreut vor dem Eingang der Unterwelt.

8    Aber zu dir, Lebendiger, mein Herrscher über alles,
wenden sich meine Augen, bei dir berge ich mich.
Gib mein 
Leben nicht preis.

9    Bewahre mich vor dem Netz, das sie für mich spannen,
vor den Fallen derer, die Unrecht verüben.

10  Die Gewalttätigen fallen in die eigenen Gruben,
alle miteinander, während ich vorübergehe.