Liebe Altkatholikinnen und Altkatholiken der Kirchengemeinde Graz, liebe Glaubensgeschwister der Altkatholischen Kirche Österreichs, liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirche!

1.       Aus dem Gesangbuch: „Du mit uns“ – Haus der Stille

509 – It´s me, O Lord-

2. Aus dem Gebetbuch der Altkatholischen Kirche Österreichs: Seite 221

Kommt herzu, lasst uns dem Herrn frohlocken

und jauchzen dem Hort unseres Heils!
Lasst uns mit Dank vor sein Angesicht kommen
und mit Psalmen ihm jauchzen!

Ich will den Herrn loben allezeit;
sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.
Halleluja.

Meine Seele soll sich rühmen des Herrn,
dass es die Elenden hören und sich freuen.
Halleluja.

Preiset mit mir den Herrn
und lasst uns miteinander seinen Namen erhöhen.
Halleluja.

Als ich den Herrn suchte, antwortete er mir
und errettete mich aus all meiner Furcht.
Halleluja.

Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude,
und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.
Halleluja.

Als einer im Elend rief, hörte der Herr
und half ihm aus allen seinen Nöten.
Halleluja.

Der Engel des Herrn lagert sich um die her,
die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.
Halleluja.

Schmecket und seht, wie freundlich der Herr ist.
Wohl dem, der auf ihn trauet.
Halleluja.

3. Aus der Bibel in gerechter Sprache – PSALM 104

1          Segne die Eine, du meine °Lebenskraft! Die Eine, meine Gottheit – so groß bist du! Majestät und Glanz kleiden dich.

2          Die sich in Licht hüllt wie in einen Umhang, den Himmel ausspannt wie eine Zeltbahn.

3          Die ihre Wohnung hoch im Wasser baut, Wolken zu ihrem Gefährt bestimmt, auf den Flügeln des °Sturms spazieren geht.

4          Die Stürme zu ihren °Boten macht, zu ihren Dienerinnen Feuerflammen

5          Gegründet hat sie die Erde auf ihren Fundamenten,
dass sie nicht wanke – immer und alle Zeit.

6          Die Urflut bedeckte wie ein Kleid die Erde, über den Bergen standen die Wasser.

7          Vor deinem Grollen ergriffen sie die Flucht,
vom Klang deines Donnerns wurden sie aufgewühlt.

8          Sie stiegen die Berge empor, flossen herab in die Ebenen,
bis zu dem Ort, den du für sie gegründet hast.

9          Eine Grenze hast du ihnen gesetzt, die überschreiten sie nicht.
Sie kommen nicht zurück, die Erde zu bedecken.

10        Quellen schickst du in ihre Täler. Zwischen den Bergen gehen sie dahin,

11        tränken alle Lebewesen der Wildnis. Wildesel löschen ihren Durst.

12        Über ihnen wohnen die Vögel des Himmels,
aus dem Gebüsch lassen sie ihre Stimmen hören.

13        Die Berge tränkst du aus deiner hohen Wohnung,
von der Frucht deiner Werke wird die Erde satt.

14        Du lässt Gras wachsen für das Vieh und Pflanzen für die Arbeit der Menschen, um Brot aus der Erde hervorzubringen,

15        dazu Wein – er erfreut das menschliche Herz –, Öl, um die Gesichter glänzen zu lassen, und Brot, um das menschliche Herz zu stärken.

16        Satt werden die Bäume der Einen, die Zedern des Libanon, die sie gepflanzt hat,

17        wo Vögel nisten, der Storch in den Wipfeln sein Haus hat.

18        Die hohen Berge sind für die Steinböcke, die Felsen Zuflucht für die Klippdachse.

19        Den Mond hat sie für die Festzeiten gemacht,
und die Sonne, die selbst den Ort ihres Untergangs kennt.

20        Du bestimmst, dass Finsternis sei, und es wird Nacht. Dann regen sich alle Lebewesen des Waldes.

21        Die Junglöwen brüllen nach Beute, um von °Gott ihre Nahrung zu fordern.

22        Geht die Sonne auf, ziehen sie sich zurück in ihre Wohnungen und legen sich nieder.

23        Und heraus geht der Mensch, an sein Werk,
an seine Arbeit bis zum Abend.

24        Wie viele sind deine Werke, du, die Eine! Alles hast du in Weisheit gemacht. Voll ist die Erde von deinen Geschöpfen.

25        Da ist das Meer, groß und weit nach allen Seiten,
da tummeln sich ohne Zahl kleine Lebewesen mit großen.